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	<title>Comments on: Liebe Menschinnen und Menschen</title>
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	<description>Philipp on software and other interesting things</description>
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		<title>By: Ungebeten</title>
		<link>http://philikon.wordpress.com/2008/12/03/liebe-menschinnen-und-menschen/#comment-247</link>
		<dc:creator>Ungebeten</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 07:05:58 +0000</pubDate>
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		<description>Amen!
So mancher Sprachgebrauch wird zu Recht verlassen, weil von den Betroffenen als diskriminierend empfunden wird (Neger, Zigeuner, von mir früher ganz unschuldig benutzte Wörter). Aber wenn die Sprache ohne Nutzen nur holpriger gemacht wird, bin ich nicht mehr dabei. (Im gewerkschaftlich orientierten Umfeld schleift sich das schon wieder ein: &quot;Liebe Genossinnnngenossen, die Mitarbeiternnmitarbeiter der Abteilung ...&quot;).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Amen!<br />
So mancher Sprachgebrauch wird zu Recht verlassen, weil von den Betroffenen als diskriminierend empfunden wird (Neger, Zigeuner, von mir früher ganz unschuldig benutzte Wörter). Aber wenn die Sprache ohne Nutzen nur holpriger gemacht wird, bin ich nicht mehr dabei. (Im gewerkschaftlich orientierten Umfeld schleift sich das schon wieder ein: &#8220;Liebe Genossinnnngenossen, die Mitarbeiternnmitarbeiter der Abteilung &#8230;&#8221;).</p>
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		<title>By: philikon</title>
		<link>http://philikon.wordpress.com/2008/12/03/liebe-menschinnen-und-menschen/#comment-241</link>
		<dc:creator>philikon</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 14:25:17 +0000</pubDate>
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		<description>Bernhard: Natürlich war die gesellschaftliche Rolle der Frau damals anders, aber das muss nicht heißen, dass man der gesamten deutschen Sprache eine Diskriminierung der Frau vorwerfen könnte. Luther übersetzte die &quot;ἀδελφοί&quot; aus den Paulus-Briefen ganz selbstverständlich mit &quot;Brüder&quot;. Es fällt mir schwer, zu glauben, dass er damit unterstellen wollte, dass der hl. Paul nur die männlichen Korinther, Philipper usw. meinte. Allerdings bin ich weder Sprachwissenschaftler noch Theologe und kann mich nur auf mein Sprachgefühl verlassen.

JUH: Du hast recht, allein durch politisch korrektes Quasseln werden die Probleme nicht gelöst. Insofern kann die Devise nur lauten, dass wir uns auf den Nebenschauplätzen wie Sprache nicht aufhalten lassen sollten. Es gibt andere Probleme im Lande, und die drehen sich nicht unbedingt allein um gleichgestellte Löhne. In der Diskussion wird allzu oft eine schwindende, lobbyfreie Gesellschaftsminderheit vergessen: die Kinder. Tschuldigung, ich meine natürlich die Kinderinnen und Kinder.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bernhard: Natürlich war die gesellschaftliche Rolle der Frau damals anders, aber das muss nicht heißen, dass man der gesamten deutschen Sprache eine Diskriminierung der Frau vorwerfen könnte. Luther übersetzte die &#8220;ἀδελφοί&#8221; aus den Paulus-Briefen ganz selbstverständlich mit &#8220;Brüder&#8221;. Es fällt mir schwer, zu glauben, dass er damit unterstellen wollte, dass der hl. Paul nur die männlichen Korinther, Philipper usw. meinte. Allerdings bin ich weder Sprachwissenschaftler noch Theologe und kann mich nur auf mein Sprachgefühl verlassen.</p>
<p>JUH: Du hast recht, allein durch politisch korrektes Quasseln werden die Probleme nicht gelöst. Insofern kann die Devise nur lauten, dass wir uns auf den Nebenschauplätzen wie Sprache nicht aufhalten lassen sollten. Es gibt andere Probleme im Lande, und die drehen sich nicht unbedingt allein um gleichgestellte Löhne. In der Diskussion wird allzu oft eine schwindende, lobbyfreie Gesellschaftsminderheit vergessen: die Kinder. Tschuldigung, ich meine natürlich die Kinderinnen und Kinder.</p>
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		<title>By: Jan Ulrich Hasecke</title>
		<link>http://philikon.wordpress.com/2008/12/03/liebe-menschinnen-und-menschen/#comment-240</link>
		<dc:creator>Jan Ulrich Hasecke</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 11:25:18 +0000</pubDate>
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		<description>Du erinnerst mich an die politisch korrekte Gleichstellungsversion von Plone, die es mal gab: mit BenutzerInnen und RedakteurInnen. Tja, das treibt manchmal seltsame Blüten. ;-)

Gleichberechtigung und Gleichstellung ist natürlich nicht dasselbe. Zwar sind Frauen heute gleichberechtigt, aber nicht unbedingt gleich gestellt. Auch wenn ein &quot;Betriebswirt (m/w)&quot; gesucht wird, erhält ein Betriebswirt (w) häufig weniger Gehalt als ein Betriebswirt (m). --- Tja, auch die Wirkungsmacht der Sprache hat Grenzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du erinnerst mich an die politisch korrekte Gleichstellungsversion von Plone, die es mal gab: mit BenutzerInnen und RedakteurInnen. Tja, das treibt manchmal seltsame Blüten. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Gleichberechtigung und Gleichstellung ist natürlich nicht dasselbe. Zwar sind Frauen heute gleichberechtigt, aber nicht unbedingt gleich gestellt. Auch wenn ein &#8220;Betriebswirt (m/w)&#8221; gesucht wird, erhält ein Betriebswirt (w) häufig weniger Gehalt als ein Betriebswirt (m). &#8212; Tja, auch die Wirkungsmacht der Sprache hat Grenzen.</p>
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		<title>By: Bernhard Mayer</title>
		<link>http://philikon.wordpress.com/2008/12/03/liebe-menschinnen-und-menschen/#comment-239</link>
		<dc:creator>Bernhard Mayer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 11:03:56 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Das ist insofern kurzsichtig, als dass früher eine solche Anrede erwiesenermaßen und mit einer absoluten Selbstverständlichkeit auch die weiblichen Mitarbeiter eingeschlossen hat.&quot;

Naja, wann früher? Vor 1908, als Frauen in Deutschland erwiesenermassen und mit einer absoluten Selbstverständlichkeit allgemein nicht zum Universitätsstudium zugelassen waren? Oder vor 1918, als Frauen erwiesenermassen und mit einer absoluten Selbstverständlichkeit allgemein nicht wählen durften?

scnr ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das ist insofern kurzsichtig, als dass früher eine solche Anrede erwiesenermaßen und mit einer absoluten Selbstverständlichkeit auch die weiblichen Mitarbeiter eingeschlossen hat.&#8221;</p>
<p>Naja, wann früher? Vor 1908, als Frauen in Deutschland erwiesenermassen und mit einer absoluten Selbstverständlichkeit allgemein nicht zum Universitätsstudium zugelassen waren? Oder vor 1918, als Frauen erwiesenermassen und mit einer absoluten Selbstverständlichkeit allgemein nicht wählen durften?</p>
<p>scnr <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>By: Martin</title>
		<link>http://philikon.wordpress.com/2008/12/03/liebe-menschinnen-und-menschen/#comment-237</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 06:41:24 +0000</pubDate>
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		<description>Interessant ist, dass bei &quot;Betriebswirt (m/w)&quot; die &#039;männliche&#039; Form auch für und von Frauen akzeptiert wird. Steht es aber allein für sich, geht man (böswillig?) davon aus, dass es sich ja nur um Männer handeln muss. Ansonsten würde ich deine Petition gerne unterschreiben. Wo kann ich mich anmelden? ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant ist, dass bei &#8220;Betriebswirt (m/w)&#8221; die &#8216;männliche&#8217; Form auch für und von Frauen akzeptiert wird. Steht es aber allein für sich, geht man (böswillig?) davon aus, dass es sich ja nur um Männer handeln muss. Ansonsten würde ich deine Petition gerne unterschreiben. Wo kann ich mich anmelden? <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>By: Matthew Wilkes</title>
		<link>http://philikon.wordpress.com/2008/12/03/liebe-menschinnen-und-menschen/#comment-236</link>
		<dc:creator>Matthew Wilkes</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 23:47:14 +0000</pubDate>
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		<description>It&#039;s to late to be thinking while I write so I&#039;ll stick to Englisch ;)

Nice post, I have never understood the idea that we should make communicating more difficult for our selves by being explicit about subtlties of meaning.

I can accept that some masculine-specific terms are discriminatory (&quot;Right man for the job&quot;, usw.) it simply doesn&#039;t make sense for us to go to the trouble of stating that we include the feminine in the masculine when it&#039;s obvious.  

The argument that by making masculine the default we&#039;re asserting supremacy is, frankly, offensive.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>It&#8217;s to late to be thinking while I write so I&#8217;ll stick to Englisch <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nice post, I have never understood the idea that we should make communicating more difficult for our selves by being explicit about subtlties of meaning.</p>
<p>I can accept that some masculine-specific terms are discriminatory (&#8220;Right man for the job&#8221;, usw.) it simply doesn&#8217;t make sense for us to go to the trouble of stating that we include the feminine in the masculine when it&#8217;s obvious.  </p>
<p>The argument that by making masculine the default we&#8217;re asserting supremacy is, frankly, offensive.</p>
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		<title>By: Florian Schulze</title>
		<link>http://philikon.wordpress.com/2008/12/03/liebe-menschinnen-und-menschen/#comment-235</link>
		<dc:creator>Florian Schulze</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 21:57:20 +0000</pubDate>
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		<description>Da schreibt mir jemand aus dem Herzen.
Nun müssen wir nur noch eine ganze Reihe von Personen (gibt es davon auch eine männliche Form?) davon überzeugen, daß die Gleichberechtigung inzwischen eine Selbstverständlichkeit sein sollte und man nicht immer mit dem Zaunpfahl winken muß um darauf hinzuweisen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da schreibt mir jemand aus dem Herzen.<br />
Nun müssen wir nur noch eine ganze Reihe von Personen (gibt es davon auch eine männliche Form?) davon überzeugen, daß die Gleichberechtigung inzwischen eine Selbstverständlichkeit sein sollte und man nicht immer mit dem Zaunpfahl winken muß um darauf hinzuweisen.</p>
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